Quito
- Ecuador
Ecuador liegt im Nordwesten Südamerikas auf der
Höhe des Äquators und gilt als das vielfältigste
Land der Erde. Neben dem tropischen Regenwald durchziehen
die schneebedeckten Anden das Land bis zur mediterran
anmutenden Küste. Etwa eine Flugstunde westlich
des Festlandes befindet sich die schönste Inselgruppe
der Welt: Die Galapagos-Inseln, ein unberührtes
Naturparadies. Hier können die Besucher mit Delfinen
und Seelöwen schwimmen oder am Strand die urzeitlichen
Riesenschildkröten bewundern.
Schwer zu sagen, was das Schönste an Ecuador ist.
Sind es die alten Kolonialstädte, eingebettet in
die wunderschönen Täler der Anden? Oder die
tropischen Strände an der Pazifikküste? Ist
es das Andenhochland mit seinen spektakulären Vulkanen
und bunten Indianermärkten? Oder das einzigartige
Naturparadies auf den Galapagos-Inseln? Vielleicht sind
es aber auch die atemberaubenden Nebelwälder im
Dschungel des Amazonas. Die Vielfalt der Natur
und der Kultur ist einmalig - in Ecuador findet man
ganz Südamerika in einem Land.
Ecuadorianer sprechen ein sehr klares Spanisch,
was gerade Sprachanfängern schnelle Lernerfolge
ermöglicht. Die Hauptstadt Quito liegt auf 2850
Metern Höhe im Landesinneren, eingerahmt von den
majestätischen Gipfeln der Anden und eingebettet
in ein wunderschönes Tal. Diese außergewöhnliche
geografische Lage ermöglicht bei gutem Wetter eine
spektakuläre Sicht auf die Anden und die Straße
der Vulkane. Aufgrund des sehr angenehmen Klimas wird
Quito auch als "Stadt des ewigen Frühlings"
bezeichnet.
Quito ist eine der schönsten, reichsten und ältesten
Städte Südamerikas. Von den Inkas umkämpft
und 1534 von den Spaniern erobert, blickt sie auf eine
bewegte Vergangenheit zurück. Die historische Altstadt
mit ihren herrschaftlichen Palästen der Kolonialzeit
erklärte die UNESCO zum Weltkulturerbe.
Galapagos-Inseln
Dieses einzigartige Naturparadies besteht aus 13 Inseln
und liegt etwa eine Flugstunde von Ecuador entfernt
westlich vor dem Festland. Die Galapagos-Inseln sind
vulkanischen Ursprungs und beherbergen eine Vielzahl
von Tierarten, die oftmals nur hier zu finden sind.
Die Inseln wurden im Jahre 1535 durch Tomás
de Berlanga, den damaligen Bischof von Panama, entdeckt.
Die zunächst als "Islas Encantadas" (verzauberte
Inseln) bezeichneten Inseln dienten damals zahlreichen
Seeräubern als Versteck, um Schiffe auf dem Weg
nach Mexiko zu überfallen. Seit 1832 sind die Inseln
zum Besitz Ecuadors und heißen aufgrund der gleichnamigen
Riesenschildkröten "Galapagos-Inseln".
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